"Grün, liberal, umweltbewusst",

aber auch ehrlich und bürgernah

 

für unsere Boostedter Bürger

 


Peter Pöhla

Gedanken und Eindrücke von Peter Pöhla

(2. Ortsvorsitzender der UWB )

zur Sitzung am 10.05.2021 im

Ausschuss Wege-Werk- und Umwelt

sowie zur unverständlichen Politik in Boostedt


Liebe Bürgerinnen und Bürger in Boostedt,

 

ich war persönlich  auf der WWU Sitzung  und war erschüttert, wie die gewählten Gemeindevertreter über die Boostedter*innen denken und welche Meinungen sie vertreten.

Der Antrag der UWB, endlich wieder einen Pappcontainer in Boostedt aufzustellen, wurde von der CDU, SPD und der fraktionslosen GV Frau Weber (ehemals FWB) mit der Begründung abgelehnt, dass die Boostedter*innen zu viel Unordnung vor dem Container verursachen und ihren Müll dort abladen.

Frau Weber sagte: Die Bürger*innen sollten lernen die Pappe klein zu machen, damit sie in die blaue Tonne passt und wenn Sie weniger online bestellen, dann würde auch weniger Pappe anfallen.

Frau Sawade (CDU) meinte, es würden Teppiche und Hausrat vor und in den Containern abgeladen.

Woher sie diese Weisheiten nehmen, wurde nicht gesagt.

 

Die UWB hat 646 Unterschriften von Boostedter*innen vorgelegt, was in der unter Coronabedingungen bemerkenswert ist.

Die beiden “Volksparteien“ belächelten das Ergebnis mit der Aussage, dass sind ja nur

10 % (Anm. klar wenn man unter 18 jährige, nicht unterschriftsberechtigte mitzählt)

Aber das hat die oben genannten Gemeindevertreter nicht interessiert. 

 

Es stand schon vor der Sitzung fest, dass der UWB Antrag abgelehnt wird, selbst wenn wir 2000 Stimmen gesammelt hätten. 

 

Das Leeren des Pappcontainers hätte der Gemeinde keine oder kaum Kosten verursacht.

Dank 400% Preissteigerung von Altpapier in den letzten 2 Jahren.

An diesem Beispiel kann man wieder einmal sehen, dass es diesen Politikern völlig egal ist, was die Bürger*innen wünschen. Selbst die Anfrage der UWB, es doch Testweise für 1 Jahr auszuprobieren, wurde vehement abgelehnt.

 

Beim nächsten Tagesordnungspunkt ging es um den Hundeauslaufplatz, der von uns bereits 2x  abgelehnt wurde, kam nun als neuer Antrag von der CDU (Herrn Gernot Haase). Ein geeignetes Grundstück wurde hervorgebracht und siehe da, alle fanden es toll. Uns kann es egal sein, weil nun der Bürgerwille doch noch zum Zuge kommt. Auch mit fremden Federn geschmückt, freuen wir uns darüber.

 

Dann kam der Antrag, Heideweg mit 250.000€

Herr BM König erwachte aus dem Dornröschenschlaf und war plötzlich in euphorischer Stimmung, damit die Straße, die er ebenfalls bewohnt, mit Steuergeldern großzügig saniert wird.

Eigenartig, denn während der Diskussion um den Papiercontainer, sagte er nicht einen Ton! Dieses Auftreten hätte ich mir vom  Bürgermeister auch für die Entscheidung des Papiercontainers gewünscht, zu sagen "die Bürger wollen das, also lasst es uns versuchen".

 

Vor der Wahl, ist nach der Wahl!

 

Sie haben nur noch nicht begriffen, dass die Gemeindevertreter vom Volk gewählt werden, um den Bürgerwillen durchzusetzen.

 Die Boostedter*innen sollten hoffentlich bei der nächsten Wahl 2023 nicht vergessen. wem sie ihre Stimme geben.

 

Das in der Boostedter Politik die Anträgen der CDU  durchgewunken werden, ist ja hinlänglich bekannt und das mit Steuergeldern herum geschmissen wird, ist auch nichts Neues. 

Bestes Beispiel dafür, ist der geplante Neubau des Kindergartens.

(welcher mit drei Gruppenräumen schon jetzt nicht mehr ausreichend ist, da 60 Kinder keinen Kita-Platz bekommen)

Das Gebäude soll mit drei Walmdächern versehen werden, die keinen Nutzen haben und der Gemeinde rund 60.000,00 € mehr Kosten verursachen (Aussage von Herrn Bürgermeister König, es soll ja schick aussehen)

 

Die neue Fraktionsvorsitzende der CDU und Ausschuss- Vorsitzende des JSSS ( Kita - Ausschuss) der Gemeinde Boostedt ist, hat den Ausschussmitgliedern die Walmdächer als „Dächer mit  Stauraum verkauft“, auch wir haben es geglaubt, nur leider stellte sich im Nachhinein heraus, dass es in den Walmdächern kein Stauraum gibt, es sei denn, dass man dort Drähte anbringt, um etwas aufzuhängen. 

 

Weiteres Beispiel:

Das Steigbügelverhalten der SPD, bezüglich der Bebauung mit 33 Wohnungen in der Bahnhofstrasse, „Klein Manhattan„ gegenüber dem kleinen Kaufhaus. 

Was sich da im Vorfeld  der Abstimmung im Gemeinderat zugetragen hat, ist Hollywoodreif!

Es hätte einen Patt gegeben und der Bauantrag wäre damit abgelehnt worden, weil ein Gemeindevertreter der CDU wegen Befangenheit nicht mit abstimmen durfte.

 

Da bekam man die glorreiche Idee die Fraktionsvorsitzenden von UWB und SPD aufzufordern, ob sie bei der Abstimmung nicht mal aufs stille Örtchen gehen könnten. Der Fraktionsvorsitzende der UWB hat dies rigoros abgelehnt, nicht so der Fraktionsvorsitzende der SPD. Er verschwand zur Abstimmung, obwohl seine Fraktion dagegen gestimmt hat.

Ein Schelm der Böses dabei denkt.

 

Die CDU hat die absolute Mehrheit in Boostedt ansatzweise verloren, weil der ehemalige Fraktionsvorsitzende aus der Fraktion ausgetreten ist. Sie muss jetzt hoffen, wenn wieder Bauanträge ihrer Fraktion durchgepeitscht werden sollen, dass sie von den beiden Fraktionslosen Gemeindevertretern Hilfe bekommt. Aber die Abstimmung des Papiercontainer hat gezeigt, dass nicht der Wählerwille, sondern das es um Machtverhalten und Schädigung der kleinen Opposition UWB.

 

Na mal sehen, wann bei einer Abstimmung mal wieder jemand auf`s Örtchen muss.

 

Peter Pöhla

2. Vorsitzender der UWB