Brandaktuell für Boostedt 



Schulsportplatz soll attraktiv gestaltet werden

SHZ Bericht und Foto von 16. April 2021

Die Sportanlagen an der Schule wie hier der Sprungplatz und die Tartanbahn müssen saniert werden. Ein Fachmann soll nun ein Gesamtkonzept unter Einbeziehung des Pausenhofs erarbeiten.

 

Boostedt | Die Schulsport- und Außenanlage rund um die Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt (GGS) soll neu gestaltet werden. Dafür wird ein Fachplaner mit ins Boot geholt. Das beschloss jetzt der Schul-und Kulturausschuss einstimmig bei einer Begehung des Areals an der Twiete.

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Gesamtkonzept statt Flickschusterei 

 

"Wir wollen keine Flickschusterei, sondern brauchen ein Gesamtkonzept für den Schulsport- und Pausenbereich. Die Sportanlage ist jahrelang vernachlässigt worden und nur eingeschränkt nutzbar. Es wird nicht alles ad hoc saniert, sondern in Abschnitten über drei bis fünf Jahre“, schilderte die Ausschussvorsitzende Gabriele Luka-Reiter (UWB).

So sollen unter anderem die Sprunggrube, die 100-Meter-Bahn und eine Fläche zum Kugelstoßen neu angelegt werden. Der Finanzausschuss soll dafür außerplanmäßige Mittel bereit stellen. Die Höhe ist bisher nicht zu beziffern, denn die Verwaltung muss zunächst Honorarangebote von Fachplanern einholen. Der Tartanbelag auf der Fußballfläche, für den im Haushalt bereits 72.000 Euro eingestellt worden sind, wird erst im Rahmen der Gesamtgestaltung neu aufgetragen.

Fahrradplatz an der großen Sporthalle

 

Außerdem schloss der Ausschuss sich der Schulleitung an, die einen neuen Platz für den Fahrradabstellplatz vorgeschlagenen hatte. Er wird an die große Sporthalle an der Schlesienstraße gebaut und soll nach den Sommerferien parat stehen. „Der Platz wird eingezäunt und von den Nutzern per Chip zu öffnen sein. Ich nehme an, dass der Chip kostenlos für die Nutzer sein wird. Fördermittel für den Abstellplatz werden beantragt, die Kosten sind noch nicht bekannt“, erklärte Luka-Reiter. Der bisherige Drahtesel-Parkplatz neben der Bücherei muss wegen des neu gebauten Bildungszentrums (BBZ) weichen.

 

50.000 Euro pro Jahr für Digitalisierung in der Schule

 

Die Bauzeit des BBZ hat einen Zeitverzug von zwei Wochen, so die Vorsitzende weiter. „Aktuell sieht es so aus, dass es spätestens vier Wochen nach den Sommerferien bezogen werden kann“, sagte sie. Zurzeit werden die Leitungen verlegt, und der Innenausbau samt Fliesenverlegung und Deckenverkleidung beginnt. Zu einer weiteren Kostensteigerung über die aktuell veranschlagten 2,85 Millionen Euro komme es nicht, berichtete Luka-Reiter.

Außerdem hat der Ausschuss beschlossen, jährlich 50.000 Euro in die Digitalisierung der Schule und des BBZ zu investieren, um auf einen technisch modernen Stand zu kommen.