Brandaktuell für Boostedt 

Courier 09.02.2022

UMBAU AB SOMMER 2022

Bericht Alexandra Bury:

Spätestens in den Sommerferien soll mit dem Umbau begonnen werden“, sagte die Ausschussvorsitzende Gabriele Luka-Reiter (UWB).

Die Neugestaltung ist in Etappen geplant. Eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung von Lehrkräften hat bereits Vorschläge ausgearbeitet, die in die Ingenieursplanung einfließen werden. Unter anderem soll der Sportbereich samt Sprintbahn, Weitsprungkuhle und dem Areal zum Kugelstoßen saniert werden.

Der Pausenhof soll insgesamt grüner und mit Basketballkörben ausgestattet werden. „Die Spielgeräte bleiben erhalten, auch die Hügel sollen möglichst nicht plan gemacht werden“, schilderte Luka-Reiter.

 

Überdachter Fahrradstand

Rund 300.000 Euro sind im Haushalt eingestellt, darin enthalten ist auch die Errichtung eines überdachten und abschließbaren Fahrradunterstands an der Sporthalle auf der Seite der Schlesienstraße sowie die Sanierung des roten Fußballplatzes. „Sollten die Mittel nicht reichen, muss notfalls geprüft werden, ob über den Nachtragshaushalt Geld bereit gestellt werden kann“, so die Vorsitzende.

 

Medienkonzept mit nur zwei Ja-Stimmen angenommen

Viele Fragezeichen gab es im Ausschuss bei der Präsentation des Medienkonzepts für die Schule. Mit nur zwei Ja-Stimmen und fünf Enthaltungen gilt das Konzept dennoch als angenommen. „Bei der Berechnung der Stimmenmehrheit gelten nur die Ja-und Nein-Stimmen, die Enthaltungen zählen nicht mit“, erläuterte Luka-Reiter. Grund für die Enthaltungen waren Unsicherheiten der Ausschussmitglieder mit dem fachspezifischen Thema.

Die Grund-und Gemeinschaftsschule Boostedt soll digital aufgerüstet werden.

270.000 Euro kostete das Digitalpaket Das Konzept bildet die Grundlage für die Förderung aus dem Digitalpakt, die für Informationstechnologie (IT) zuständige Abteilung der Amtsverwaltung hat daran ein Jahr gearbeitet. „Der zentrale Punkt ist das Lernen mit digitalen Medien. Zusammen mit der Schule haben wir nach der optimalen Ausstattung gesucht“, erklärte Petra Neustädt aus der IT-Abteilung. Insgesamt umfasst das Paket ein Volumen von rund 270.000 Euro, die Gemeinde wird davon 15 Prozent tragen, also rund 40.500 Euro. Unter anderem geht es um die Anschaffung von Tablets für jeden Fünftklässler, die die Schüler dann bis zum Schulabschluss benutzen. Auch die Grundschule soll ab der dritten Klasse digital bilden, weshalb 30 i-Pads benötigt werden. Weitere Active-Boards werden angeschafft Außerdem sollen zu den bereits vorhandenen Active-Boards weitere angeschafft werden. Active-Boards sind große, interaktive Bildschirme, die mit Endgeräten koppelbar sind. „Im Gegensatz zu den Whiteboards haben sie keine wartungsintensiven Beamer“, erklärte Petra Neustädt. Auch die Lehrer sollen Dienstgeräte bekommen. Für den Sportunterricht sollen Puls-Uhren bestellt werden. Weiterhin wünscht die Schule die Einrichtung des Lernmanagementsystems „I-Serv“. Wichtig war dem Ausschuss die Klärung, ob ein Schulserver angeschafft werden soll oder in einer Cloud gemietet wird und ob das aus datenschutzrechtlichen Gründen tragbar ist. Dazu will die ITAbteilung noch mehr Informationen besorgen. 

 

Ob die Schule eine umfangreiche Telefonanlage benötigt, war ein weiterer Diskussionspunkt. Schulleiterin Dagmar Drummen erläuterte, dass rund 15 Telefone nötig seien, um unter anderem Elterngespräche führen und im Notfall aus der Sporthalle telefonieren zu können. Die Verwaltung soll nun sowohl Angebot zum Kauf als auch zur Miete einholen. Trotz Digitalisierung noch viele Ausdrucke Beschlossen wurde zudem, drei Multifunktionsgeräte (kopieren, drucken, scannen) für die Schulverwaltung in Höhe von rund 47.000 Euro anzuschaffen. Die Laufzeit der Mietgeräte samt Wartung beträgt fünf Jahre. Für Erstaunen sorgte die Summe der monatlich pauschal veranschlagten Papierausdrucke. Obwohl die Schule bereits mit digitalen Whiteboards und Tablets arbeitet laufen monatlich etwa jeweils 25.000 Schwarz-Weiß- und Farbdrucke auf.




Schulsportplatz soll attraktiv gestaltet werden

SHZ Bericht und Foto von 16. April 2021

Die Sportanlagen an der Schule wie hier der Sprungplatz und die Tartanbahn müssen saniert werden. Ein Fachmann soll nun ein Gesamtkonzept unter Einbeziehung des Pausenhofs erarbeiten.

 

Boostedt | Die Schulsport- und Außenanlage rund um die Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt (GGS) soll neu gestaltet werden. Dafür wird ein Fachplaner mit ins Boot geholt. Das beschloss jetzt der Schul-und Kulturausschuss einstimmig bei einer Begehung des Areals an der Twiete.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Gesamtkonzept statt Flickschusterei 

 

"Wir wollen keine Flickschusterei, sondern brauchen ein Gesamtkonzept für den Schulsport- und Pausenbereich. Die Sportanlage ist jahrelang vernachlässigt worden und nur eingeschränkt nutzbar. Es wird nicht alles ad hoc saniert, sondern in Abschnitten über drei bis fünf Jahre“, schilderte die Ausschussvorsitzende Gabriele Luka-Reiter (UWB).

So sollen unter anderem die Sprunggrube, die 100-Meter-Bahn und eine Fläche zum Kugelstoßen neu angelegt werden. Der Finanzausschuss soll dafür außerplanmäßige Mittel bereit stellen. Die Höhe ist bisher nicht zu beziffern, denn die Verwaltung muss zunächst Honorarangebote von Fachplanern einholen. Der Tartanbelag auf der Fußballfläche, für den im Haushalt bereits 72.000 Euro eingestellt worden sind, wird erst im Rahmen der Gesamtgestaltung neu aufgetragen.

Fahrradplatz an der großen Sporthalle

 

Außerdem schloss der Ausschuss sich der Schulleitung an, die einen neuen Platz für den Fahrradabstellplatz vorgeschlagenen hatte. Er wird an die große Sporthalle an der Schlesienstraße gebaut und soll nach den Sommerferien parat stehen. „Der Platz wird eingezäunt und von den Nutzern per Chip zu öffnen sein. Ich nehme an, dass der Chip kostenlos für die Nutzer sein wird. Fördermittel für den Abstellplatz werden beantragt, die Kosten sind noch nicht bekannt“, erklärte Luka-Reiter. Der bisherige Drahtesel-Parkplatz neben der Bücherei muss wegen des neu gebauten Bildungszentrums (BBZ) weichen.

 

50.000 Euro pro Jahr für Digitalisierung in der Schule

 

Die Bauzeit des BBZ hat einen Zeitverzug von zwei Wochen, so die Vorsitzende weiter. „Aktuell sieht es so aus, dass es spätestens vier Wochen nach den Sommerferien bezogen werden kann“, sagte sie. Zurzeit werden die Leitungen verlegt, und der Innenausbau samt Fliesenverlegung und Deckenverkleidung beginnt. Zu einer weiteren Kostensteigerung über die aktuell veranschlagten 2,85 Millionen Euro komme es nicht, berichtete Luka-Reiter.

Außerdem hat der Ausschuss beschlossen, jährlich 50.000 Euro in die Digitalisierung der Schule und des BBZ zu investieren, um auf einen technisch modernen Stand zu kommen.